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Presse

600 Fans ließen sich bei „Windeck op Kölsch“ von der Musik mitreißen

ERSTELLT 12.10.2015


Wie im Hexenkessel ging es im Kulturzentrum zu. 600 Leute waren gekommen, um bei den Bands vorab eine kräftige Brise Karnevalsstimmung einzuatmen.  Foto: Schmidt

Bei „Windeck op Kölsch“ in der Halle Kabelmetal in Schladern sang das Publikum immer wieder textsicher mit.  Von Sylvia Schmidt



Windeck. 

„Windeck op Kölsch“ mit den drei Kölner Kultbands - Kasalla, Miljö und Domstürmer - traf den Nerv von 600 Nachtschwärmern, denen es gelungen war, eine Karte für die Megaparty im Kulturzentrum Kabelmetal in Schladern zu ergattern.

Kasalla, die jüngste dieser Bands, mischt seit 2011 in der Kölner Musikszene mit. Sie brauchte nicht lange, bis die Stimmung zu sieden begann. Die Aufforderung von Sänger Bastian Campmann „Loss mer zesamme a Leed singe“ fiel auf fruchtbaren Boden.

Textsicher klinkte sich das Publikum ein und begleitete lautstark knackige Rocksongs wie „Kumm mer lääve“, „Stadt met K“ und natürlich den Superhit „Pirate“, mit dem die Band bekannt geworden ist. Die im Konfettiregen hüpfende, rockende und singende Menge tauchte mit den fünf Jungs tief ab ins kölsche Lebensgefühl.


Wie im Hexenkessel ging es im Kulturzentrum zu. 600 Leute waren gekommen, um bei den Bands vorab eine kräftige Brise Karnevalsstimmung einzuatmen.  Foto: Schmidt

Noch mehr kölschen „Weihrauch“ gab es mit Miljö, denn für den Kölner enden eben wie bei „De Welt noch nit jesinn“ alle Wege immer in der Domstadt. Für die letzte Vorbereitung auf die bevorstehende Karnevalssession waren die Domstürmer zuständig. In größter Eintracht schunkelte und wogte die Menschenmasse sich in den Rausch zu „Mach dein Ding“ und „Meine Liebe Meine Stadt Mein Verein“, bevor es glückselig bis in die frühen Morgenstunden bei der After-Show Party mit DJ Cue weiterging.

Denis Oberender und Jessica Sauerwein von Windeck-Events sind zuständig für die größten Events in der Halle Kabelmetal. Sie waren 2013 von Kabelmetal gefragt worden, ob sie Lust hätten, eine Sylvesterparty zu veranstalten. „Die Party 2015 war richtig bombastisch“, berichtet Oberender dieser Zeitung. „Da machen wir was draus“, hatte das Paar daraufhin beschlossen. Sie haben in ihrem Bekanntenkreis viele Sponsoren. Im August gründeten sie Windeck-Events und wollen Veranstaltungen wie die zu Sylvester, zu Karneval, Windeck rockt und das Windecker Beat etablieren.

Ihre nächste Veranstaltung ist die Halloweenparty in der Halle Kabelmetal am 31. Oktober, ab 15 Uhr für Kids und ab 20 Uhr für Erwachsene. Am 14. November steigt ab 18 Uhr die Hüttengaudi mit Mickie Krause.






 Die Rhein - Sieg - Rundschau schrieb:

Rauschende Feuernacht am Wasserfall

Erstellt 01.01.2014


In der Kabelmetall-Halle am rauschenden Wasserfall stieg eine ebenso rauschende Silvesterparty. Fortsetzung erwünscht.



Ausverkauft! Wer spontan noch feiern wollte in der Silvesternacht, stand vor verschlossener Tür. Sowohl bei der Hüttengaudi in Lohmar-Donrath wie bei der Fire-Night in Windeck-Schladern war schon zwei Wochen vorher kein Platz mehr zu bekommen.

350 Karten für die Kabelmetall-Halle gingen flugs weg, locker 500 hätte Denis Oberender an den Mann und die Frau bringen können, allerdings zu unterschiedlichen Preisen. Denn die Damenwelt kam für 20 Euro in den Genuss der rauschenden Party in der wohl schönsten Location im Kreis am ebenso rauschenden Wasserfall in Windeck-Schladern, die Herren mussten 40 Euro berappen.

Dafür gab’s Antialkoholisches, Bier und Prosecco satt. Plus Show einer Feuerkünstlerin und Weco-Feuerwerk. Und natürlich Musik, Musik, Musik vom DJ aufgelegt bis zum frühen Morgen. „Ja, die Preise sind ungerecht und diskriminierend“, gab Oberender, 38, wohnhaft in Rosbach und Geschäftsführer und Mitinhaber eines Kölner Badausstatters, augenzwinkernd zu. Zum einen aber zeige die Erfahrung, dass die Männer im Schnitt viel mehr trinken. Und die Frauen oft Fahrerdienste übernehmen und höchstens „fünf Wasser“ konsumieren. Außerdem versuche man so ebenso viele weibliche Gäste anzusprechen. Das gelang.

Um 21 Uhr strömten die ersten Feiernden, etwa 20 bis 55 Jahre alt, in die alte Werkshalle mit dem edlen Club-Ambiente, nach Fondue und Raclette daheim oder Silvestermenü im Restaurant standen hier nur noch kleine Knabbereien und Gummibärchen bereit. Die Kalorien abtanzen, das war die Devise.